Stieg Larsson, Verdammnis
Teil 2 der Trilogie
Weitere 751 Seiten gelesen und immer noch ein Fan von Stieg Larsson, auch wenn ein Kinobesucher nach einem solchen Ende sein Geld zurückverlangen würde. Es gibt nämlich kein Ende – der Roman hört einfach auf! Und zwar in dem Moment, in dem sich die beiden Hauptfiguren Lisbeth und Mikael endlich wieder begegnen. » Weiter im Text
Stieg Larsson, Verblendung
Ein Buch mit hohem Suchtfaktor
«Verblendung» hat der Heyne-Verlag den ersten Band der Trilogie genannt, der im Original «Männer, die Frauen hassen» heißt. Die beiden folgenden Bände sind mit «Verdammnis» und «Vergebung» betitelt, und ich habe mich gestern durch den samstäglichen Einkaufswahnsinn der Zürcher Innenstadt geschlängelt, um mir diese beiden Bände auch noch zu kaufen, bevor Sonntag ist und ich ohne einen Larsson-Thriller dasitze. Ja, ich bin süchtig, und ich will mehr, mehr, mehr! » Weiter im Text
Jef Geeraerts, Der Generalstaatsanwalt
Eine Hand wäscht die andere
Das «Opus Dei» ist hierarchisch gegliedert und legt seinen Mitgliedern ein strenges Regelwerk auf, zu dem Gebete gehören, der tägliche Empfang der Kommunion und Selbstkasteiung durch das schmerzhafte Tragen eines Bußgürtels und durch das Auspeitschen mit einer Geißel. » Weiter im Text
P. J. Tracy, Mortifer
Der Thriller «Mortifer» wurde an der letzten Autobahnraststätte vor dem Durchfahren des Gotthardtunnels in südliche Richtung von meinem Freund zur Verstärkung der Ferienlektüre käuflich erworben. Der Grund war ein Wettertief, das anhaltenden, teilweise ergiebigen Regen mit sich bringen sollte.
Clemens Meyer, Die Nacht, die Lichter. Stories
Vom Abgrund im Alltag
Seltsam, es passiert mir immer wieder. Da habe ich eine Woche frei, keine Arbeit, nichts, was man tun MUSS. Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Sich treiben lassen. Nach dem Lustprinzip leben. Lesen. Warum aber fuhr ich nur mit einem einzigen Buch, Peter Temples «Spur ins Nichts», los? » Weiter im Text
Geert Mak, Amsterdam. Biographie einer Stadt
Die Verführung war, nach dem Herumlaufen entlang der Grachten und dem faszinierten Betrachten der Patrizierporträts im Rijksmuseum, der Untertitel: Biographie einer Stadt. „Een kleine geschiedenis van Amsterdam“ hingegen, wie es das Original vorsieht, wäre in den mentalen Regalen bei Stadtplänen, Baedeckern, Polyglott und anderem Uninspirierten absortiert worden. So aber: Biographie einer Stadt. » Weiter im Text
Peter Temple, Spur ins Nichts
Von Pferden, Tischlerarbeiten und Leichen
Endlich mal wieder ein Krimi, bei dem man alles um sich herum vergessen kann. Jack Irish, nach eigenen Angaben «Vorstadtanwalt mit der ganzen Bandbreite an kulturellen und anderen Interessen, die der Begriff beinhaltet», hat schon in «Vergessene Schuld» und «Kalter August» für Stunden fesselnden Lesevergnügens gesorgt. In seiner Freizeit ist er Möbeltischler und besucht Pferderennen. » Weiter im Text
William Faulkner, Licht im August
Amerikanischer Klassiker
Warum der Rowohlt Verlag dem Buch, das ihm 2008 immerhin eine Neuübersetzung wert war (im Original erschienen 1932, erstmals übersetzt 1935 von Franz Fein), einen so hässlichen Umschlag verpasst hat, wird man wohl nie erfahren. » Weiter im Text