Freitag, 24. November 2017

Auf dem Sofa: September 2009

Heute hat der chinesische Dichter, Essayist und Romanautor GU CHENG Geburtstag, das heißt er könnte seinen 53. feiern, wenn er sich nicht 1993, nachdem er auf seine Frau Xie Ye mit einer Axt losgegangen war (sie erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus), erhängt hätte.
Kennt da draußen jemand GU CHENG? » Weiter im Text

Paul Klee, Tagebücher 1898-1918

kleee-tagebuchEin Tagebuch ist eben keine Kunst-, sondern eine Zeitleistung“
Felix, Sohn von Paul Klee, leitet  1956 die Herausgabe der Tagebücher seines Vaters so ein: „Der Leser dieser hier vorliegenden vier Tagebücher Paul Klees wird als mutmaßlich Außenstehender in eine geheimnisvolle, seltsame, eigenartige und behutsame Welt des „Malers“ Klee eindringen.“ Das stimmt. Und stimmt auch wieder nicht. Denn was man von 1898, als Klee knapp zwanzig war, bis  zum Ende des Ersten Weltkriegs geboten bekommt, sind paragraphenartige Aufzeichnungen, » Weiter im Text

Dietmar Dath, Die Abschaffung der Arten

dath, abschaffung der artenVon der Nachttischkante gestoßen
Es gibt diese Bücher, die man eigentlich lesen möchte. Weil sie interessant anfangen, weil sie verheißungsvoll und verlockend sind. Weil sie irritieren und faszinieren. Und es gibt sie, die Momente, in denen man ein solches Buch auf Seite 117 zuklappt und es weglegt. Weil man den Stapel anderer Bücher neben dem Bett wachsen sieht. Weil man einfach nicht weiterkommt mit diesem Buch, obwohl es eigentlich lesenswert ist: kein Kitsch, keine langweilige Geschichte, keine schlecht gezeichneten Figuren. » Weiter im Text