Samstag, 22. Juli 2017

Michail Prischwin, Der irdische Kelch

Der Roman ist ein Gedichtmichail_prischwin_der_irdische_kelch

Im Prolog beschreibt der Erzähler in einem Absatz, wie der Tschistik  - unser «ruhmreicher Moossumpf, die Mutter des großen russischen Stroms» – von der Moderne verwüstet wird, entwaldet, leergefischt, totgebombt. Dann fragt er sich: «Wird es ein Jüngstes Gericht geben?» Und weiter: «Ich hatte mir eine Rechtfertigung zurechtgelegt für dieses Gericht, nämlich dass ich die irdischen Einfassungen immer heilig gehalten habe. Und sie sind alle zertreten. Womit rechtfertige ich dann jetzt mein Dasein?» Und er gibt zu: «In schweren Augenblicken fragst du dich: Was will ich?, und antwortest: Einen anständigen Tee mit Zucker.»  » Weiter im Text