Noch mehr Krimis


Zwei Empfehlungen und eine Warnung
Heute sollen zwei Krimis gewürdigt und vom Lesen eines dritten abgeraten werden. «Flammenbrut» von Simon Beckett, als «Thriller» kategorisiert, ist die Lesezeit nicht wirklich wert. «Die letzte Botschaft» von Peter Temple und «Frankie Maschine» von Don Winslow hingegen sind gut geschrieben (beide), gefüllt mit saftigen Dialogen (Temple) und der fesselnden Lebensgeschichte eines Auftragmörders (Winslow). » Weiter im Text
Auf dem Sofa: Oktober 2009
Oh je, jetzt ist auch der Oktober schon fast zu Ende, und es haben nicht gerade viele Bücher aufs Sofa gefunden, na ja, das ist nicht wahr, die ganze Sofalehne liegt voller Bücher (in Stapeln!), und gelesen habe ich auch – aber das Drüber-Schreiben, nicht nur so lala und ohne Saft und also Witz und Treffsicherheit, dazu muss ich ja vom Sofa aufstehen, » Weiter im Text
Ryszard Kapuscinski, Die Erde ist ein gewalttätiges Paradies [2]
Von einem, der auszog und das Sehen lernte
Der polnische Journalist Ryszard Kapuscinski, 1932 geboren, 2007 gestorben, zählt zu Recht zu den großen Reportern seiner Zeit. In dem hier vorgestellten Band sind Reportagen, Essays und Reflexionen aus 40 Jahren Schreibtätigkeit versammelt. Er eignet sich daher (vermutlich) sehr für einen Einstieg in Kapuscinskis Werk, das aus rund 20 Büchern und unzähligen Reportagen besteht. » Weiter im Text
Ryszard Kapuscinski, Die Erde ist ein gewalttätiges Paradies [1]
Hautnah dabei sein. Dann schreiben
Die Reisebeschreibung gehört zu den anspruchsvollsten literarischen Gattungen. Diese oberlehrerinnenhafte Bemerkung sei zu Beginn gestattet, um den roten Teppich für Ryszard Kapuscinski mit umso größerem Schwung auszurollen. Denn ein Land so zu beschreiben, dass es in seiner individuellen Besonderheit erfasst wird und dabei gleichzeitig ein lebendiges Bild für das Publikum draußen entsteht, das etwa mit den politischen Verhältnissen in Nigeria oder San Salvador nicht auf du und du ist, ist ein schweres Unterfangen » Weiter im Text
Krimis, Krimis, den ganzen Tag Krimis
Der September war ein Krimimonat. Ich ver-schlang einen nach dem anderen und war nicht fähig, zwischendrin meine Leseeindrücke festzu-halten. So ist das eben mit spannenden Büchern: Man will mehr davon, immer mehr, und verliert darüber das Gefühl für literarische Qualität. Besser gesagt, sie wird einem egal. Denn es kommt nur auf eines an: Spannung. » Weiter im Text
Auf dem Sofa: September 2009
Heute hat der chinesische Dichter, Essayist und Romanautor GU CHENG Geburtstag, das heißt er könnte seinen 53. feiern, wenn er sich nicht 1993, nachdem er auf seine Frau Xie Ye mit einer Axt losgegangen war (sie erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus), erhängt hätte.
Kennt da draußen jemand GU CHENG? » Weiter im Text




