Paul Klee, Tagebücher 1898-1918
„Ein Tagebuch ist eben keine Kunst-, sondern eine Zeitleistung“
Felix, Sohn von Paul Klee, leitet 1956 die Herausgabe der Tagebücher seines Vaters so ein: „Der Leser dieser hier vorliegenden vier Tagebücher Paul Klees wird als mutmaßlich Außenstehender in eine geheimnisvolle, seltsame, eigenartige und behutsame Welt des „Malers“ Klee eindringen.“ Das stimmt. Und stimmt auch wieder nicht. Denn was man von 1898, als Klee knapp zwanzig war, bis zum Ende des Ersten Weltkriegs geboten bekommt, sind paragraphenartige Aufzeichnungen, » Weiter im Text