Montag, 23. Oktober 2017

Klaus Kreiser, Atatürk. Eine Biographie

AtatürkEin blinder Fleck
Wenn man im Jahr 2009 ein Buch über Atatürk zur Hand nimmt, will man mehr als die Biographie Mustafa Kemals lesen. Denn Atatürk, 1881 als ein x-beliebiger Mustafa in Saloniki geboren, scheint der Schlüssel zum Verständnis der heutigen Türkei. Selbst dem oberflächlichen Besucher wird klar, dass Atatürk das Gesicht, der Stein, die Metapher, das Selbstverständnis, die Moral, der schulische Morgenappell des Landes ist » Weiter im Text

Sebastian Haffner, Anmerkungen zu Hitler

haffnerDer Architekt der Katastrophe
Als ich kürzlich vom Joggen zurückkam, sah ich auf einem Mäuerchen an der Straße eine Kiste mit Zu-verschenken-Büchern, darunter eine CD-Box mit dem Hörbuch «Anmerkungen zu Hitler». An diesem Titel konnte ich nicht vorbei gehen. » Weiter im Text

Geert Mak, Amsterdam. Biographie einer Stadt

mak_amsterdam Die Verführung war, nach dem Herumlaufen entlang der Grachten und dem faszinierten Betrachten der Patrizierporträts im Rijksmuseum, der Untertitel: Biographie einer Stadt. „Een kleine geschiedenis van Amsterdam“ hingegen, wie es das Original vorsieht, wäre in den mentalen Regalen bei Stadtplänen, Baedeckern, Polyglott und anderem Uninspirierten absortiert worden. So aber: Biographie einer Stadt. » Weiter im Text

Christian Scholz, Schweizer Wörter

Scholz_Schweizer WörterWas einer meint, wenn er was sagt
In der Schweiz leben viele Deutsche, was gerne kommentiert wird, auch in Buchform: «Gebrauchsanweisung für die Schweiz», «Grüezi und Willkommen» und wie sie alle heißen, immer geht es um den feinen Unterschied, und nicht selten wird auf Klischees herumgeritten, anstatt sie differenziert zu betrachten. In der Zwischenzeit wissen wir, dass «die Deutschen» laut und unhöflich und «die Schweizer» zurückhaltend und verklemmt sind. » Weiter im Text

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