Montag, 23. Oktober 2017

Peter Temple, Spur ins Nichts

temple-spur-ins-nichtsVon Pferden, Tischlerarbeiten und Leichen
Endlich mal wieder ein Krimi, bei dem man alles um sich herum vergessen kann. Jack Irish, nach eigenen Angaben «Vorstadtanwalt mit der ganzen Bandbreite an kulturellen und anderen Interessen, die der Begriff beinhaltet», hat schon in «Vergessene Schuld» und «Kalter August» für Stunden fesselnden Lesevergnügens gesorgt. In seiner Freizeit ist er Möbeltischler und besucht Pferderennen. » Weiter im Text

Masako Togawa, Schwestern der Nacht

Schwestern der NachtMörderisches aus dem Land der Kirschblüten
Wer hat schon einmal einen japanischen Krimi gelesen? Eben. Schön, dass der Krimi von Masako Togawa, 1963 veröffentlicht und 1990 im Goldmann Verlag publiziert, nun vom Unionsverlag wieder verlegt wird. » Weiter im Text

Henning Mankell, Der Chinese

mankell_chineseEin Abgesang
Ich habe sie verschlungen: «Mörder ohne Gesicht», Die weiße Löwin», «Die Brandmauer», «Die fünfte Frau», «Die falsche Fährte», «Tiefe». Ich mochte diese Krimis. Gnädig sah ich über Wallanders deprimiertes Gemüt und sein Alles-wird-immer-schlimmer-Gerede hinweg, denn die Fälle, die es zu lösen galt, waren spannend. » Weiter im Text

Georges Simenon, Maigret, die Tänzerin und die Gräfin

simenon_tanzerinEine überraschte Anmerkung zum Sexappeal
Maigret klärt einen Fall auf. Darin geht es um die Tänzerin Arlette, die auf der Polizeiwache von einem Verdacht erzählt und ein paar Stunden später ermordet aufgefunden wird. Das Ganze spielt auf Montmartre zwischen Nachtlichtgestalten und Spelunken und ist so unterhaltsam, wie ein Maigret-Krimi per definitionem unterhaltsam ist. Das Tollste in doppelter Bedeutung aber ist der Sex, der hastenichgesehn die Handlung dominiert oder vielmehr: unterminiert. » Weiter im Text

Fred Vargas, Die schöne Diva von Saint-Jacques

Vargas_Die schöne DivaVon einer verschwundenen Opernsängerin, drei Historikern und einem rätselhaften Baum
Heute war in der NZZ zu lesen, dass George W. Bush 2006 ganze 95 Bücher gelesen hat, 51 im Jahre 2007 und 2008 immerhin noch 40. Hinzu kommt, dass er außerdem einmal pro Jahr die Bibel von A bis Z durchackert. Diese Information geht zurück auf Karl Rove, bis 2007 Stratege im Weißen Haus und Freund des Präsidenten, mit dem er jährlich um die Wette liest. Diese Neuigkeit muss man erst einmal verdauen. » Weiter im Text

Fred Vargas, Die dritte Jungfrau

Die dritte JungfrauVon Leichen, Gespenstern und Katzen
Wie schön, dass sich manche Dinge nie ändern. Adamsberg wird immer der Kommissar sein, dessen Gedanken auf verschlungenen Wegen wandern, von denen er selbst meistens nicht sagen kann, wohin sie führen. Die Krimis von Fred Vargas scheinen nur vordergründig unkonstruiert.  » Weiter im Text

Leonardo Padura, Der Nebel von gestern

Padura_Der Nebel von gesternMario Condes sechster Fall 
Es ist ein Glück für den Leser und die Leserin, dass Mario Conde, die Hauptfigur der Kriminalromane von Leonardo Padura, nach dem letzten Buch «Adios Hemingway» nicht von der Bildfläche verschwunden ist. Obwohl er den Polizeidienst quittiert hat, rutscht er wieder in einen Fall hinein, bei dem er zu Beginn sogar als einer der Hauptverdächtigen gilt: » Weiter im Text

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